Zur Softwareentwicklung lohnt es sich meist einen guten Rechner anzuschaffen. Dabei sollte dieser in der Regel nicht gerade zu den leistungsschwächsten Geräten gehören. Denn an die Hardware zur Softwareentwicklung werden vielfach hohe Ansprüche gestellt. Hier müssen mitunter Entwicklungsumgebung, Compiler und die zu programmierende Anwendung im Testbetrieb parallel zu Web Browser, E-Mail und weiteren Tools am besten noch flüssig laufen. Vielfach werden für die Softwareentwicklung auch gleich mehrere Monitore an einem Rechner verwendet. Da Hardware für Softwareentwicklung jedoch auch häufig gewerblich in Unternehmen oder bei Freiberuflern ihren Einsatz findet, ist auch eine gute Zuverlässigkeit der Geräte und eine umfangreiche Gewährleistung nicht ganz unwichtig. Ein gutes Beispiel ist dabei der T7500 aus der Precision Workstation Serie von Dell. Dell gehört zu den wenigen Hersteller, die Hardware ausschließlich direkt vermarkten, deshalb sind über Preisvergleichsseiten keine günstigen Preise zu finden. Bezogen auf die TCO (Total cost of ownership) können weitere Kosteinsparungen durch Outsourcing der Serverwartung sowie durch passende Wartungsverträge erzielt werden.

Prozessor, Arbeitsspeicher und Grafikleistung müssen stimmen

Ein Rechner zum Coden – wie das Programmieren auch genannt wird – sollte ruhig über einen aktuellen und leistungsfähigen Prozessor verfügen. Hierbei sind Mehrkernprozessoren auch keine schlechte Wahl. Idealerweise ist dieser mit einem leisen Lüfter versehen, so dass der Rechner die Arbeit nicht durch unnötigen Lärm stört. Am Arbeitsspeicher eines Computers zur Softwareentwicklung sollte ebenfalls nicht gespart werden. Ein üppiger Arbeitsspeicher mindert nämlich das Risiko, dass der Rechner anfängt Daten aus dem Arbeitsspeicher auf die Festplatte auszulagern, was üblicherweise auf die Geschwindigkeit des Computers wie ein Nadelöhr wirkt und diesen – und somit vielfach auch die Softwareentwicklung selbst – ausbremsen kann. Ist es geplant, dass die Hardware für die Softwareentwicklung mehrere Monitore umfasst, was vielfach sogar empfehlenswert ist, so sollte auch die Grafikkarte des Computers zur Anwendungsentwicklung hierfür ausgelegt und entsprechend leistungsfähig sein. Die Festplattenkapazität spielt hingegen meist keine so große Rolle, so dass vielfach eine der heute gängigen Größen vollkommen ausreichend sein sollte. Die Anforderungen an die CPU hängen von zwei Faktoren ab. Muss häufig Code kompiliert werden, so hängt die Geschwindigkeit dessen vor allem von der CPU ab. Des weiteren steht und fällt die CPU Last mit der IDE. Eine umfangreiche Java-basierte IDE wie Eclipse benötigt die vielfache CPU Leistung wie ein einfacher Texteditor.

Nicht bei Maus, Tastatur und Monitor sparen

Doch auch der Peripherie sollte Bedeutung zukommen, gute TFT Monitore mit IPS-Panel sorgen zum Beispiel für eine gute Lesbarkeit durch kräftige Farben und klare Konturen. Monitore mit TN-Panel hingegen weisen eine geringere Blickwinkelunabhängigkeit und geringere Farbtreue auf. Ein Monitor, der die Augen schont und lange produktive Arbeitszeiten am Rechner ermöglicht, kann sich durchaus lohnen, auch wenn hierfür vielleicht mal mehr bei der Anschaffung bezahlt werden muss. Das gleiche gilt für die Anschaffung von Maus und Tastatur. Eine Tastatur, mit der der Nutzer gut und schnell schreiben kann, kann auch für Programmierer Gold wert sein. Gleiches gilt für die Maus, die insbesondere das Handgelenk schonen und im Betrieb zuverlässig arbeiten sollte.